Eine Aktion von VIA DA VINCI

Julia

Julia über… Spielen im Alltag

Was mir als Mutter von zwei Kindern auch immer wieder im Alltag begegnet, ist die fehlende Zeit als Familie. Jeder hat Termine, für die Schule gibt es auch einiges zu tun, das Hobby soll gefördert werden. Und ehe man sich versieht, ist die Woche auch schon wieder um. Es bleiben also noch die Wochenenden, an denen man die gemeinsame Zeit zur Freude aller nutzen kann. So geht es uns jedenfalls oft. Hinzu kommen auch Einladungen und Termine an den ach so ersehnten freien Tagen. So ist nicht nur die Woche im Nu vorbei, sondern auch die Monate scheinen an einem vorbeizufliegen. Wir nehmen uns zum Beispiel vor, Spiele-Abende mit der Familie fest zu integrieren. Ich finde Gesellschaftsspiele klasse, auch wenn hier schon so manches Mal die Schwierigkeit entsteht, wenn es um die Frage geht: Was wollen wir Spielen? Da meine Kinder 3 Jahre auseinander sind, muss auch immer geschaut werden, was die Kleine denn schon kann. Nicht immer führt mein Vorhaben, durch einen Spiele-Abend ein harmonisches Familiengefühl zu erwecken, auch zum gewünschten Erfolg. Es fliegen auch ab und zu Spielfiguren und -Karten durch den Raum und Tränen verhelfen über die bittere Niederlage hinweg. Meine Kinder sind jetzt 5 und 8 Jahre alt und charakterlich grundsätzlich verschieden. Da ist so manches Mal meine Kreativität gefragt, komplexe Spiele zu vereinfachen oder neu zu erfinden. Da mir das großen Spaß bereitet und die Kinder motiviert durch eine Eigenkreation, die nur wir kennen, kann ich eine ganz neue Situation schaffen. Gerne teile ich meine kleinen Spielideen mit euch!

Aber nicht nur Gesellschaftsspiele (und meine abgewandelten Formen davon) tragen zum Familienleben bei. Jede Jahreszeit hält auch wieder seine ganz eigenen Vorzüge bereit, für ein schönes Beisammensein. Man kann auch beim Basteln von Windlichtern oder das gemeinsame Drachenbauen echte Zeit mit den Kindern verbringen. Hier findet ihr ein paar Ideen und Anregungen zum (Mit-)Spielen! Wir haben für unsere Besucher nicht nur interessante Beiträge über das Spielen. Wir laden euch auch herzlich ein in unserem Einkaufsladen frei nach Laune zu stöbern und Ideen (wieder zu) entdecken. Schreibt uns eure Erfahrungen und Spielideen, wir freuen uns über eure Meinung.

Mach es selbst oder spiel wie wir!

Eure Julia

Oberflächen-Fühlmemo

Oberflächen-Fühlmemo

Oberflächen-Fühlmemo

Das Spiel besteht aus 32 Spielsteinen mit 16 verschiedenen Oberflächen. Die Spielsteine befinden sich in einem Baumwollbeutel, in den man natürlich nicht reinschauen darf. Das Ziel ist es,  zwei passende Steine mit gleicher Oberfläche zu erfühlen und zusammen zu legen – ganz nach den Regeln von Memory.

Da sich viele Steine ähnlich anfühlen, ist es gar nicht einfach, die richtigen Paare durch reines Fühlen zu finden, aber das ist schließlich die Herausforderung dieses Spiels!

Das Spiel fördert die differenzierte Wahrnehmung verschiedener Oberflächen und den Tastsinn.

Die Verarbeitung des Spieles und der einzelnen Fühlsteine aus Holz ist äußerst hochwertig. Die Bandbreite der zu erfühlenden Flächen reicht von verschiedenen Stoffen,  unterschiedlichen Holzmaserungen, Spiegelflächen bis hin zur Fellanmutung.

Spieltipp: Starte zunächst mit wenigen Steinen im Beutel, dann ist das Finden gleicher Steine etwas leichter und führt schneller zu Erfolgserlebnissen.

  • Spielsteine Oberflächen Fühlmemo

    Spielsteine Oberflächen Fühlmemo

    Abmessungen: Ø4,0cm, per St.  29 x 13 x 3,5 cm

  • Material: Holz im Baumwollbeutel
  • Gewicht: Gewicht: 0,65 Kg

Geeignet für Kinder ab 3 Jahren

 

Oberflächen-Fühlmemo bestellen für 34,50 Euro, Art. 16031

 

Natürlich Spielen wünscht viel Spaß!

 

Bestellungen nehmen wir auch gerne telefonisch entgegen unter:

Hotline: 040/ 84 87 87 70

Montags bis Donnerstags von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Freitags von  8.30 Uhr bis 15.00 Uhr

 

Der Kinderberuf

„Mein Papa ist Feuerwehrmann“ sagt Lucas. „Und meiner ist Malermeister“ erwidert Tim. Luise wirft ein: „Meine Mama ist Lehrerin“. Alles sind bestimmt tolle Berufe, aber auch die Kinder haben einen Beruf! Er heißt „Spielen“. Kinder sind ausgesprochen gut in ihrem Beruf, sie arbeiten auch den ganzen Tag lang durch, wenn die Eltern ihnen den Raum dafür lassen.

Der Kinderberuf erfordert Ausdauer, denn das Entwickeln von neuen Fähigkeiten ist anstrengend. Kinder erfahren beim Spielen in jeder Situation neue Beobachtungen und Erlebnisse. Die Persönlichkeit eines Kindes entwickelt sich im Spiel durch das Begreifen der Welt. Sie müssen täglich neue Entscheidungen treffen, mit ihren Mitspielern kommunizieren, ihren Platz finden, Bewegungsabläufe optimieren, um besser und schneller zu sein als die anderen.

Ihr seht, der Kinderberuf hat so seine Herausforderungen… und Urlaub gibt es nicht!

Kinder an die Macht!

Was bedeutet Spielen für unsere Kinder?

Heutzutage gibt es für Kinder jeden Alters unzählige Bildungsangebote, Fördergruppen, frühkindliche Entwicklungskurse und wie sie sich alle nennen. Da ist es meist schwer das Richtige für das eigene Kind zu finden. Die Erwartungshaltung ist hoch: alles soll optimal laufen, das Kind gefördert und gefordert werden und das wöchentliche Programm steht schnell. Doch was ist wirklich gut für Kinder und welche Bedeutung hat das Nichts tun?

Spielen, spielen und nochmals spielen! Für Kinder im Alter von 3-6 Jahren ist das freie Spielen nach Lust und Laune das Wichtigste im Tagesablauf. Das heißt nicht, dass Kinder den ganzen Tag allein in ihrem Zimmer sitzen und spielen sollen. Eltern dürfen natürlich mitspielen, Anregungen geben und die Fantasie ihrer Kinder herausfordern. Spielgefährten im selben Alter sind besondere Wegbegleiter. Der soziale Umgang mit anderen Kindern, Freundschaften knüpfen, Enttäuschungen erleben, all das prägt das kindliche Bewusstsein…und zwar positiv! Auch Rückschläge müssen eingesteckt werden können. Kinder sollten auch mal unbeaufsichtigt spielen dürfen. Oft ist die Risikoeinschätzung ohne Mamas warnenden Schrei eine ganz andere. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Ihrem Kind nichts passiert, wenn Sie nicht dabei stehen? Steht man daneben und ermahnt fortlaufend „Vorsichtig…langsam“, geht das Vorhaben des Kindes häufiger schief.

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Kinder brauchen nicht viel Spielzeug!

 

Für Kinder unter zwei Jahren brauchen Sie kein Spielzeug anzuschaffen. Sie spielen mit allem was ihnen in die Hände fällt. Sei es die leere Plastikflasche oder Tupperware. Meist räumen sie auch einfach nur gerne ein und wieder aus, ein und wieder aus, ein und wieder…naja Sie kennen das System!

Im Laufe der Zeit, ob zum Geburtstag, zu Weihnachten oder so mal zwischendurch, häufen sich gut gemeinte Geschenke an. Sie sollen die Motorik und die Konzentration fördern sowie dem Kind Beschäftigung geben. Zu viel Spielzeug fördert allerdings nicht mehr, ganz im Gegenteil, Kinder werden überfordert! Sie verlieren die Aufmerksamkeit und können sich häufig nicht zwischen so viel Spielzeug entscheiden. Ist auf Zuruf der Mutter eine Wahl getroffen, konzentriert sich das Kind nicht lange auf das Eine. Es gibt schließlich noch viel mehr im Kinderzimmer.

Was ist wichtig?

Ich spreche aus Erfahrung. Die Verwandtschaft meint es nur zu gut und die Kinder werden überhäuft mit Geschenken. Das ist auch nicht weiter schlimm, da spart man sich selbst das Geld für Geschenke. Jetzt muss das Kinderzimmer nur neu strukturiert werden. Altes Spielzeug aussortieren, natürlich unter Vorbehalt der Lieblingsspielsachen, und neue hinzustellen. Auch nicht alles auf einmal. Beobachten Sie ihre Kinder beim Spielen, Sie finden schnell heraus was in deren Spiel passt.

 

Neue Anreize zu setzen ist sinnvoll. Kinder sollten auch im Spiel Interpretationsfreiraum haben, da können sie ihre Kreativität entfalten. Ich arbeite derzeit an einem neuen Steckpiel für unsere Kleinen…bald mehr davon!

Spielen - Allein und zusammen

Spielen – Allein und zusammen

Allein spielen – zusammen spielen

Wenn Kinder für sich allein spielen oder basteln, werden Konzentrationsfähigkeit und Kreativität gefördert. Sie tauchen in ihre eigene kleine Welt und erleben ihre Alltagserfahrungen im Spiel nach. Dem Alleinspielen sollte daher genauso viel Raum gegeben werden, wie dem Umgang mit anderen Kindern.

Das gemeinsame Spiel fördert bereits im Kleinkindalter das Sozialverhalten. Die Kleinen lernen von den Großen, die Größeren lernen, Rücksicht zu nehmen und auf die Fähigkeiten der Jüngeren einzugehen. Die Kinder knüpfen über das Spielen erste Beziehungen, erkennen, was sie mit anderen verbindet und dass es Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen geben kann. Im Spiel ist alles dabei: Freude, Enttäuschung, Nähe, Vertrauen oder Ärger, eine große Bandbreite an Emotionen, die uns das ganze Leben begleitet.