Eine Aktion von VIA DA VINCI

Förderung

Kinder brauchen nicht viel Spielzeug!

 

Für Kinder unter zwei Jahren brauchen Sie kein Spielzeug anzuschaffen. Sie spielen mit allem was ihnen in die Hände fällt. Sei es die leere Plastikflasche oder Tupperware. Meist räumen sie auch einfach nur gerne ein und wieder aus, ein und wieder aus, ein und wieder…naja Sie kennen das System!

Im Laufe der Zeit, ob zum Geburtstag, zu Weihnachten oder so mal zwischendurch, häufen sich gut gemeinte Geschenke an. Sie sollen die Motorik und die Konzentration fördern sowie dem Kind Beschäftigung geben. Zu viel Spielzeug fördert allerdings nicht mehr, ganz im Gegenteil, Kinder werden überfordert! Sie verlieren die Aufmerksamkeit und können sich häufig nicht zwischen so viel Spielzeug entscheiden. Ist auf Zuruf der Mutter eine Wahl getroffen, konzentriert sich das Kind nicht lange auf das Eine. Es gibt schließlich noch viel mehr im Kinderzimmer.

Was ist wichtig?

Ich spreche aus Erfahrung. Die Verwandtschaft meint es nur zu gut und die Kinder werden überhäuft mit Geschenken. Das ist auch nicht weiter schlimm, da spart man sich selbst das Geld für Geschenke. Jetzt muss das Kinderzimmer nur neu strukturiert werden. Altes Spielzeug aussortieren, natürlich unter Vorbehalt der Lieblingsspielsachen, und neue hinzustellen. Auch nicht alles auf einmal. Beobachten Sie ihre Kinder beim Spielen, Sie finden schnell heraus was in deren Spiel passt.

 

Neue Anreize zu setzen ist sinnvoll. Kinder sollten auch im Spiel Interpretationsfreiraum haben, da können sie ihre Kreativität entfalten. Ich arbeite derzeit an einem neuen Steckpiel für unsere Kleinen…bald mehr davon!

Was bedeutet Spielen für unsere Kinder?

Heutzutage gibt es für Kinder jeden Alters unzählige Bildungsangebote, Fördergruppen, frühkindliche Entwicklungskurse und wie sie sich alle nennen. Da ist es meist schwer das Richtige für das eigene Kind zu finden. Die Erwartungshaltung ist hoch: alles soll optimal laufen, das Kind gefördert und gefordert werden und das wöchentliche Programm steht schnell. Doch was ist wirklich gut für Kinder und welche Bedeutung hat das Nichts tun?

Spielen, spielen und nochmals spielen! Für Kinder im Alter von 3-6 Jahren ist das freie Spielen nach Lust und Laune das Wichtigste im Tagesablauf. Das heißt nicht, dass Kinder den ganzen Tag allein in ihrem Zimmer sitzen und spielen sollen. Eltern dürfen natürlich mitspielen, Anregungen geben und die Fantasie ihrer Kinder herausfordern. Spielgefährten im selben Alter sind besondere Wegbegleiter. Der soziale Umgang mit anderen Kindern, Freundschaften knüpfen, Enttäuschungen erleben, all das prägt das kindliche Bewusstsein…und zwar positiv! Auch Rückschläge müssen eingesteckt werden können. Kinder sollten auch mal unbeaufsichtigt spielen dürfen. Oft ist die Risikoeinschätzung ohne Mamas warnenden Schrei eine ganz andere. Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Ihrem Kind nichts passiert, wenn Sie nicht dabei stehen? Steht man daneben und ermahnt fortlaufend „Vorsichtig…langsam“, geht das Vorhaben des Kindes häufiger schief.

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